Sind die Kinder klein, müssen wir
ihnen helfen, Wurzeln zu fassen.
Sind sie aber groß geworden,
müssen wir ihnen Flügel schenken.

Aus Indien

„Alles was wir Kinder lehren, können sie nicht mehr selbst entdecken und damit wirklich lernen.“ (Piaget)

Eingewöhnung der Kinder: Die Eingewöhnung ist eine wichtige und sensible Zeit im Leben eines Kindergartenkindes. Hier wird der Grundstein gelegt für die Bindung und das Vertrauen zwischen Kind und Pädagogen. Wir im Rosengarten arbeiten mit dem Berliner Eingewöhungsmodell und nehmen uns für jedes neu ankommende Kind viel Zeit, damit es in Begleitung von Mama oder Papa und in seinem eigenen Tempo seine ersten "Schritte" bei uns tun kann.


Schaffung einer wohlwollenden Atmosphäre: Dazu gehört bei uns willkommen sein, Bindung, Vertrautheit, Struktur und Anerkennung.

 

Ein Ort der Familie: Bei uns geht es nicht ohne die Familie. Unsere Pädagogen gestalten gemeinsam mit allen Familienmitgliedern eines Kindes einen familienergänzenden Ort, an dem sie ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken auf verschiedene Weise Ausdruck verleihen und sie somit verarbeiten können. 

 

Das Spiel: Die ureigenste Ausdrucksform des Kindes und der Königsweg des Lernens ist das Spiel.

 

Entscheidungsräume für eine eigenständige Lebensführung als ein Feld autonomer selbstverantwortlicher Entscheidungen der Kinder.


Bewegung als Spielraum: Sowohl im Haus als auch auf unserem liebevoll gestaltetem Außengelände gibt es zahlreiche verschiedenen Möglichkeiten für unsere Kinder, sich  auszuprobieren, zu entfalten und so ihre Bewegungskompetentz spontan und selbstständig entwickeln zu können.

 

Eine vorbereitete Umgebung zum Spielen, Forschen, Experimentieren und für den kreativen Ausdruck.

 

Strukturen und Rituale geben Halt und Orientierung: Jede Woche beginnen wir mit einem gemeinsamen Morgenkreis. Im Tagesverlauf bieten Mahlzeiten, Ruhezeiten und Zeit für Angebote und Freispiel einen sicheren Rahmen für unsere Kinder. Unter der Woche gibt es wiederkehrende Thementage, wie z.Bsp. den Büchertag am Montag oder den Bewegungstag am Dienstag. Geburtstage, Feste im Jahresverlauf, Begrüßung neuer Kinder oder die Verabschiedung von Freunden; all dies feiern wir zusammen nach bestimmten Ritualen, die den Kindern bald geläufig sind und sie so zur aktiven Mitgesltaltung befähigen.

 

Partizipation: Alle Entscheidungen im Alltag, die unsere Kinder betreffen, fällen wir mit ihnen gemeinsam. Wir leben hier zusammen, jeder hat Mitspracherecht. Dazu gehört auch, dass die Kinder mit in die Vor-und Nachbereitungen der gemeinsamen Mahlzeiten oder Aktivitäten einbezogen werden. So erleben sie Verantwortung und Selbstständigkeit.

 

Vorschule: Beginnt bei uns am ersten Tag und bedeutet, die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Alltagskompetenzen stark zu machen, damit sie positiv und optimistisch die Herausforderungen des Lebens annehmen können. Dabei bekommen die Kinder die Zeit, die sie individuell benötigen, um ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und zu ihren Werkzeugen zu machen.

Erwachsene sind für unsere Kinder Freunde, Vorbilder, Mentoren und Begleitpersonen im Alltag, durch deren Unterstützung sie ihre Fähigkeiten, Talente und Leidenschaften herausfinden können.